Historie des Lehrstuhls

1868-1906

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von den Prof. Döhlemann, Asimont, Manderia und Kreuter (aufeinander folgend) werden Vorlesungen über "Tunnelbaukunde" bzw. "Stollenbaukunde" gehalten. Die Prof. Geul und Loewe (aufeinander folgend) behandeln in Vorlesungen die "Lehre von den Kostenanschlägen" bzw. "Bauanschläge und Baubetrieb"

1906

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wird eine neue ordentliche Professur für Ingenieurwissenschaften an der Bauingenieur- Abteilung für das Lehrgebiet Tunnelbau, Maschinenkunde für Bau- und Kulturingenieure und Tiefgründungen eingereicht.

1906-1929

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Prof. Pressel, Ordinarius für das neue Lehrgebiet, wirkte beim Bau zahlreicher Tunnelbauten mit, insbesondere hatte er die Bauleitung für den Südabschnitt des Simplontunnels, wofür er die Ehrenwürde eines Dr. phil. der Universität Basel erhielt. Seine wissenschaftlichen Arbeiten behandeln Wasserschlösser, Tunnelrüstungen und experimentelle Methoden der Vorausbestimmung der Gesteinstemperatur im Innern eines Gebirgsmassivs.

1929-1956

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Prof. Hetzel, Ordinarius des umbenannten Lehrstuhls für Tunnelbau und Baubetriebslehre, begründet die Baubetriebswissenschaft als akademische Disziplin. Erstellt die immer stärker industrialisierte Bauproduktion durch die Entwicklung einer systematisierten Arbeitsorganisation auf eine wissenschaftliche Grundlage. Unter ihm wird das Institut für Baubetriebswissenschaft gegründet.

1956-1980

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Prof. Burkhardt, Ordinarius des Lehrstuhls, erneuert das Institut für Baubetriebswissenschaft. Unter seiner Leitung werden Planung und Realisation von Bauprojekten in allen technischen, organisatorischen, ökonomischen und juristischen Aspekten systematisiert und Planungsverfahren zur Ablauf-, Termin- und Kostenplanung der modernen Bauproduktion entwickelt. Er begründet das "Hochschulforum für die Praxis", eine viel beachtete Veranstaltungsreihe, auf der jährlich aktuelle Probleme aus dem Baubetrieb behandelt werden. 1984 verleiht ihm die Universität Dortmund, Grad und Würde eines Dr.-Ing. E.h.
1974 wird der Lehrstuhl in das Institut für Bauingenieurwesen IV eingegliedert. Die Ausweitung des gesamten Fachgebietes des Lehrstuhls macht es notwendig, dass Teilbereiche des Faches Baubetrieb in Lehre und Forschung von Extraordinarien Prof. Schub (1974, Bauorganisation), Prof. Nawrath (1976, Bauökonomie) und Prof. Thurner (1978, Informatik im Baubetrieb) übernommen werden.

1980-1989

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Prof. Eber, Ordinarius des Lehrstuhls. Der Schwerpunkt seiner Forschungen liegt auf dem Gebiet des Untertagebaus, besonders in der Planung, Organisation, Ausführung und EDV -unterstützten Überwachung von Untertagebauten und in der Entwicklung neuer Bauverfahren für den Großkavernenbau. Starke internationale Resonanz haben die von ihm an der TU-München veranstalteten Tunnelbau-Symposien. Unter seiner Leitung wird die tunnelbautechnische Lehr- und Versuchsanstalt initiiert.

1989 - 2004

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Prof. H.-J. Bösch, übernimmt ab 1989 das Ordinariat. Er beschäftigt sich mit den Sicherheitsfragen im Tunnelbau. Ein Verfahren zur baubegleitenden Vorhersage und Analyse des Gebirgsverhaltens ist in der Entwicklung. In der Lehre ist eine Trennung der beiden Themengebiete vollzogen worden. Im Tunnelbau werden den Studenten nicht nur Entwurfskriterien vorgestellt, sondern sie erhalten auch einen fundierten Einblick in die geologischen und statischen Aspekte. In der Forschung sind die Schwerpunkte ebenfalls weit gestreut. Bei der Spritzbetonbauweise im Tunnelbau wird eine baubegleitende Sicherheitsanalyse angestrebt.

2004

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Prof. Dr.-Ing. J. Zimmermann

bauprozessmanagement und immobilienentwicklung
Construction. Real Estate. Management
TUM